Transsexualität

Was ist Transsexualität?

Transsexuelle sind biologisch eindeutig Mann oder Frau, haben aber das ebenso eindeutige Gefühl, dem anderen Geschlecht anzugehören.

Auch wenn Transsexualität keine Krankheit ist, empfinden Betroffene ihr Leben im falschen Körper oft als sehr belastend.

Transsexualität hat nichts mit sexueller Orientierung zu tun, manche biologische Männer etwa, die sich als Frau fühlen, lieben Frauen und bezeichnen sich als lesbisch.

Um den Fokus vom Sexuellen wegzurücken, bevorzugen viele Betroffene die Bezeichnung transidentisch. Es gibt psychologische und biologische Erklärungstheorien, etwa ein vermutetes Gen oder Hormoneinfluss. Sicher ist: Die Geschlechtsidentität ist unauslöschlich und kann auch nicht durch eine Therapie verändert werden.

Transvestitismus

Umgangssprachlich werden Transvestiten zwar Transen genannt, sie sind aber nicht transsexuell: Es sind Männer, die sich anziehen und schminken wie eine Frau.

Sie können homo-, bi- oder heterosexuell sein. Sie wollen in ihrem biologischen Geschlecht bleiben, die meisten schlüpfen nur gelegentlich oder auch nur in bestimmten Lebensphasen in die andere Rolle.

Die Gründe können vielfältig sein: Viele genießen schlicht die (gelegentliche) Frauenrolle und begreifen sie als Erweiterung ihrer Geschlechtsidentität. Anderen geht es nur um Spaß, wieder anderen um sexuelle Stimulation.

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